Das Casentino Tal
Das Casentino ist dort wo der Arno entspringt: ein Tal, eingebettet in die Berge des Appenin, mit Gipfeln, die 1500m übersteigen (Monte Falco 1658m).
Das Erste was ins Auge fällt, ist das Grün. Wir finden es hier in all seinen Schattierungen: das Grün vieler Felder, die noch nach herkömmlicher
Art bearbeitet werden, das Grün hügeliger Weiden, das Grün kleiner Baumschulen, in denen Weihnachtsbäume wachsen, das Grün der unterschiedlichen Wälder,
Eichen, Kastanien, Buchen und Fichten, die sich bis zu den Kämmen des Nationalparks hinaufziehen. Hinter diesem Grün verbergen sich mittelalterliche Dörfer,
und viele andere Schätze, wie romanische Kirchen, Klöster und Burgen.
Das Castello von Poppi, das von Romena, die Klöster von La Verna und Camaldoli,
die wunder bare Kirche von Romena, eine der schönsten der Gegend, und die von Socana… Nur einige der bekanntesten Namen zu nennen wird der Gegend
bei weitem nicht gerecht und vermittelt nicht das Gefühl, das entsteht, wenn man die Wurzeln unserer Kultur in jeder abgelegenen, verwunschenen
Ecke antrifft: hier bei einem mittelalterlichen Turm, dort beim Rest eines Stückes römischer Straße, einer Kirche oder einer Ruine, einem alten Grenzstein ,
oder auch in der Meisterhaftigkeit mit der der Mensch diese Umgebung gestaltet hat , im Wechsel von bestellten Äckern und Wäldern und dem Kontrast
zwischen bewusst geleiteten Wasserläufen und wild verlaufenden Bächen, dazwischen immer wieder Natursteinhäuser, mal einzeln gelegen,
mal zu Gruppen vereint, die ins Tal schauen. |
 History and Art
 Landscape
 National Park
 Products
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 Poppi Zoo
 Art Towns |
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Hier kann man mit Dante spazieren gehen, mit Petrarca über die Liebe nachsinnen oder die Beziehung
zwischen Mensch und Natur mit San Francesco besingen. Man kann moderne, aufgeklärte Menschen entdecken, die sich in Bezug auf die Künste
der Küche althergebrachte Geheimnisse bewahrt haben - eine kulinarische Mischung aus der Toskana (Florenz, Arezzo aber auch Maremma)
und der nahe gelegenen Emilia Romagna.Althergebracht sind auch die beeindruckenden Künste der hiesigen Handwerker, die gekonnt Stein
und Eisen bearbeiten und der Tradition entsprechend ist auch die Gastfreundschaft, die man überall antrifft, herzlich aber nie übergreifend.
Darüber hinaus ist das Casentino berühmt für seinen typischen Wollstoff, den „Panno Casentino“, der seit langer Zeit hier produziert
wird und durch seine kräftigen Farben beeindruckt.Wenn man so einem hier angefertigten orangenen oder grünen Mantel folgt wird man auch
die anderen Spezialitäten der Gegend entdecken: den guten luftgetrockneten Schinken, die besonderen Wurstwaren wie z.B. die Finocchiona
(Salami mit Fenchel gewürzt), den Pecorino (Schafskäse) unserer Schäfer, verschiedene hausgemachte Nudelsorten wie „tortello di patate“,
die Steinpilze aus den umliegenden Bergen und die guten Kartoffeln aus Cetica.
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